07.04.2011


Winter 2010/2011


Nachdem ich Herbst meine Sieben Sachen in Valendas zusammengepackt habe, startete ich in Luzern am schönen Vierwaldstätter See ein neues Abenteuer. Ich wollte meine erste freie Wintersaison nach dem Studium in einem "normalem" Job arbeiten. Also begann ich im Oktober bei Explora Events AG. Aber bald musste ich erkennen, dass ich in keinem "normalem" Job gelandet war. Explora Events AG organisiert Expeditions-, Abenteuer-, Reise- und Ethno-Vorträge in der deutschsprachigen Schweiz. Am Vormittag bin ich für verschiedene Presse- und Öffentlichkeitsarbeiten im Büro zuständig, und am Abend geht's dann zu den verschieden Vorträgen, wo wir uns vor Ort um die Organisation kümmern. Mein absolutes Highlight der Saison war der Vortrag mit Ueli Steck. Er ist einfach eine sehr faszinierendePersönlichkeit.


Zu einem meiner schönsten Erlebnisse in diesem Winter zählt eine gemütliche Skitour auf den Rosstock. Zusammen mit zwei Freunden machten Alex und ich uns auf.

Eine kleine Seilbahn sollte uns den Aufstieg ein wenig erleichtern. Diese Idee hatten leider auch viele andere Skitourengänger und so mussten wir schon nach wenigen Metern eine heisse Schoggi Pause einlegen, denn die kleine Freiluftgondel konnte maximal 5. Personen (davon einer stehend) auf einmal transportieren.

Endlich waren wir mit der Gondel oben angekommenund nachdem wir die Felle und Schneeschuhe montiert hatten ging es los. Schritt für Schritt kam der Gipfel näher und der Gipfel ist ja schliesslich das Ziel? Oder vielleicht doch nicht? Für uns war er es heute nicht! Das entschlossen wir, als auf dem Gipfel viele weitere Gipfelstürmer zu erkennen waren. Dafür entdeckten wir ein wenig weiter rechts ein kleinen, feinen und vorallem unberührten Hügel. Mit neuem Elan machten wir uns auf den Hügel zu stürmen und über die Abfahrt möchte ich an dieser Stelle nur eins sagen: "POWDER, POWDER und nochmals POWDER" yepa..

Abends in der Badewanne erholte ich mich im warmen Wasser und träumte von meinen neuen Abenteuer. Zu diesen will ich schon bald wieder aufbrechen, aber endlich wieder im flüssigen Schnee und in meinem Kajak.

Korsika ich komme....

Cu on the river

sanne


21.03.2010


Bonn, Frühlingsbeginn


Der Winter ist schon wieder fast vorüber, aber was habe ich den ganzen Winter so getrieben?

Die meiste Zeit habe ich hinter meinem Computer verbracht, um Seite für Seite für meine Bachelor Thesis zu schreiben.

Naja zwischen durch habe ich auch wenig die Skipiste unsicher gemacht, aber die Abwechslung hat sich gelohnt. Ich bin nun ganz offiziell eine Sportmanagerin, also Jobangebot an mich.

Nach der Abgabe der Abschlussarbeit habe ich bei Explora in der Schweiz gearbeitet und dort viele interessante Menschen kennen gelernt.


Jetzt wird es aber Zeit für mich die Kajaksachen aus dem Keller zu holen, die Boote zu entstauben und aufs Autodach zu laden. Die neue Saison lässt nicht mehr länger auf sich warten und in gut

einer Woche geht es auf nach Korsika. Ich freu mich schon

wahnsinnig auf die steilen Bäche, die Abende am Lagerfeuer mit Freunden und das gute Essen.

Sehe euch dort…

sanne

...und vergesst nicht den Rizanesse zu paddeln, vielleicht zum letzten mal :-(

01.10.2009

Ty Warp "Fire 1.1" Test

Sanne on Fire 1.1

Nachdem ich den Sommer über einen Ty Warp Prototyp zum testen hatte, war ich gespannt auf die Endversionen der neuen Paddel. Also machte ich mich letzte Woche auf Richtung Kanumesse nach Nürnberg. Mein Weg führte mich direkt zum Ty Warp Stand. Dort warteten sie. Die neuen goldenen un
d silber glänzenden Paddel. Ein Talk mit Holger gefolgt von einem "muss - ich - sofort - haben - Blick" und eine nagelneues Fire 1.1 Ergo wechselte den Besitzer. Nun war klar, was mich der folgenden Woche erwartete. Boot fahren. Also Boot geladen, Paddelsachen eingepackt und ab ging es.

Erste Station war
das Engadin. Trotz
herbstlicher Wasserstände auf dem Inn ging es in die Giarsun und Ardez. Das Paddel glänzde mit seiner Führungsstärke im technischen Wildwasser, durch die Steifheit des neu
entwickelten Schaumkernblattes.


Danach befuhren wir die Intschi-Schlucht auf der Gotthard Reuss. Hier sollten die Boofs sitzen, und dank der sehr guten Kraftübertragung landetet ich weich im Weisswasser. Durch das aufgeschäumte Blatt behielt ich den Druck und den Vorwärtstrieb.


Nächstes Testgebiet war die Ötztaler Ache. Dank des leichten Paddels habe ich keine langen Arme bekommen und konnte ordentlich Gas geben. Auch die Handgelenke war noch Fit und nach einer kleinen Fotosession an der Wellerbrücke konnte man das grinsen aus meinem Gesicht nicht mehr wegbekommen.

Leider mussten wir dann schon wieder zurück in die Schweiz zum Arbeiten, aber zum Glück habe ich mir eine Arbeit auf dem Wasser ausgesucht und schon am nächsten Tag stand der Vorderrhein mit Gästen an.

stay tuned
sanne


(Bilder: Me, Valentin Grollemund, Alex Keller)