01.10.2009

Ty Warp "Fire 1.1" Test


Sanne on Fire 1.1

Nachdem ich den Sommer über einen Ty Warp Prototyp zum testen hatte, war ich gespannt auf die Endversionen der neuen Paddel. Also machte ich mich letzte Woche auf Richtung Kanumesse nach Nürnberg. Mein Weg führte mich direkt zum Ty Warp Stand. Dort warteten sie. Die neuen goldenen un
d silber glänzenden Paddel. Ein Talk mit Holger gefolgt von einem "muss - ich - sofort - haben - Blick" und eine nagelneues Fire 1.1 Ergo wechselte den Besitzer. Nun war klar, was mich der folgenden Woche erwartete. Boot fahren. Also Boot geladen, Paddelsachen eingepackt und ab ging es.

Erste Station war
das Engadin. Trotz
herbstlicher Wasserstände auf dem Inn ging es in die Giarsun und Ardez. Das Paddel glänzde mit seiner Führungsstärke im technischen Wildwasser, durch die Steifheit des neu
entwickelten Schaumkernblattes.


Danach befuhren wir die Intschi-Schlucht auf der Gotthard Reuss. Hier sollten die Boofs sitzen, und dank der sehr guten Kraftübertragung landetet ich weich im Weisswasser. Durch das aufgeschäumte Blatt behielt ich den Druck und den Vorwärtstrieb.


Nächstes Testgebiet war die Ötztaler Ache. Dank des leichten Paddels habe ich keine langen Arme bekommen und konnte ordentlich Gas geben. Auch die Handgelenke war noch Fit und nach einer kleinen Fotosession an der Wellerbrücke konnte man das grinsen aus meinem Gesicht nicht mehr wegbekommen.

Leider mussten wir dann schon wieder zurück in die Schweiz zum Arbeiten, aber zum Glück habe ich mir eine Arbeit auf dem Wasser ausgesucht und schon am nächsten Tag stand der Vorderrhein mit Gästen an.

stay tuned
sanne


(Bilder: Me, Valentin Grollemund, Alex Keller)

13.05.2009

Korsika, Ostern


Korsika - gezähmte Schönheit ?!

Endlich war es soweit, nach einem sehr schneereichen Winter wollte ich wieder ins Boot. Das Ziel von diesen Ostern - nach 4 jähriger Enthaltsamkeit - war mal wieder Korsika. Die Schneemengen auf den zwei höchsten Bergen der Insel versprachen ausreichend Wasser für die sonst sehr steinigen Bäche. Das gleiche dachten sich auch viele andere Kayakfahrer, und deswegen waren wir nicht verwundert, die ersten Boote schon vor der Fähre in Livorno auf den Autodächern zu sichten.
In Bastia angekommen ging es gleich Richtung Asco. Ein optimaler Bach um sich einzufahren, wunderschön gelegen in einem engen Tal, gespeist vom Schnee des Mt. Cinto. Es war ein wahnsinniges Gefühl, endlich mal wieder auf Korsika zu sein und ich genoss jede Sekunde.

Die nächsten Tage verbrachten wir auf den Bächen Veccio, Golo, Fium Orbo, Travo und Tavignano. Bevor wir uns über Bonifacio in den Westen der Insel aufmachten, um dort dem Rizzanese die letzte Ehre zu erweisen. Denn seit Januar diesen Jahres sind die ersten Bagger angerückt und haben mit den Vorbereitungen begonnen, den Fluss an der Mündung des Seitenbaches Codi aufzustauen. Das Bauprojekt stösst vorallem bei den Einheimischen auf Unverständniss, denn der Rizzanese führt nur während ungefähr 2 Monaten im Jahr genügend Wasser. Also scheint der Bau eher ein Politikum zu sein, als ein ökonomisch sinnvolles Projekt. Schade nur, dass wieder einmal die Natur darunter leiden muss.
Zusammen mit dem Kayaksession organisierten die Einheimischen ein Protest -Wochenende, bei dem eine Kayakprotestfahrt im Mittelpunkt stand.
Am Sonntag fanden sich rund 30 Bootfahrer am Einstieg des mittleren Rizzanese ein und fuhren gemeinsam bis zum ersten Wasserfall, dem Pechelschreck. Wer mutig genug war konnte sich nun noch den „Schreck“ geben und wurde unten bzw. oben auf der Brücke mit einem korsisches Essen belohnt. Nachdem kleine Schilfboote von Kindern ins Wasser gelassen wurden, fuhren wir weiter Flussabwärts.
An diesem Wochenende befuhren wir noch zwei weitere male den Rizzanese, ich wollte einfach nicht genug bekommen, denn zu wissen dass dieser wilde Bach bald gezähmt in einem Wasserbecken vor sich hin schlummert, stimmte mich traurig.
Meine Hoffnung ist, dass wenn ich nächstes Jahr wiederkomme, ich noch einmal die Chance bekomme die ungezähmten Stufen und Fälle des Rizzanese zu bezwingen.

Freue mich schon darauf einige von Euch dort zu sehen. (Pegel: Alles über 85 cm ist super ;-) ) 


Pechschreck auf dem Rizzanese


Rizzanese




Col de Bavella

Schön

Schlitz am Fium Orbo

City in Corte

Bergdorf

Romantik am Strand

Camp am Rizzanese

Bonifacio

Alex als Model und Jensi auf der Suche nach dem besten Shot 

Bilder Sanne und Alex

23.03.2009

Schweiz/ Surselva

Winter 08/09

Diesen Winter habe ich neben einigen Stunden am Schreibtisch, meine erste volle Saison auf den Ski verbracht. Der Winter war einer der besten seit Jahren. Schnee, Schnee und noch mal Schnee.





"Das sieht aber steil aus"


Berge


Der rechte klein Punkt das bin ich.


Wo gehts denn hier runter?


Winter in Valendas



03.12.2008

Schweiz, Versam Rafting

Wie ihr sicher wisst, habe ich den Sommer in der Schweiz verbracht und in der Kanuschule Versam als Raftguide gearbeitet. Wir haben dabei das Glück Fotografen zu haben die Bilder von den verschiedenen Trips machen um die einzigartigen Momente einer Raftfahrt festzuhalten.


Hier meine besten Bilder.
Danke Steffi und ihrer Firma
www.nordlichtphoto.com












22.10.2008

Italien, Ticino 


Kanadiertrip 

Am Ende der Saison haben Lilli, Franzi, Alex, James und ich einen wunderschönen und einmaligen Kanadiertrip unternommen. Wir machten uns auf vom schönen Graubünden zum Lago Maggiore. Am Ausfluss des See fließt der Ticino Richtung Poebene durch einen Nationalpark. Geplant war ein 3 Tagestrip an denn wir insgesamt 90 km paddeln wollten. 
Das Hochwasser, welches Tage zuvor das Tessin heimgesucht hatte, bracht uns hohe Wasserstände und erleichterte uns das paddeln. Wir starteten unterhalb eines Wehres von Somma Lombardo gut gelaunt und befuhren die meiste Zeit einfaches Wildwasser. 
Langweilig wurde uns dabei nicht denn wir hatte viel Mühe den richtigen Flussarm zu befahre. 
Auch die suche nach einem Schlafplatz war manchmal nicht so einfach. Aber die meiste Zeit waren wir einfach nur beeindruckt von der wunderschönen Landschaft und wie schön doch das Leben sein kann. Danke James für die gute Planung und die Boote.

Danke für die Bilder James Weir, Alex Keller

Hier einige Impressionen: 


Quaos vor dem Losfahren


Lilli, Franzi, Alex und ich


Home sweet home!


Lagerfeuer Romantik


Essenszeit.


Happy James


Morgenrot


 





17.09.2008

Schweiz, Vorderrhein


HOCHWASSER !

Am 7.09.08 traute ich kaum meinen Augen, als ich am Morgen den Pegel vom Vorderrhein checkte. Zusammen mit dem Glenner Zufluss wurde um die 1000 Kubik gemessen. Normal ist um die Jahreszeit ca. 60 Kubik!! Was 14 Stunden Dauerregen ausmachen kann. Sehr beeindruckend.


Valendas Brück

kurz vor Versam 

Raft Aus-bzw. Einstieg in Versam-Station

Alex having fun 

15.09.2008

Schweiz, Chur

kick off competition

Inoffizielle Schweizer Meisterschaft im Kajak Freestyle Rampe. Am 06.09.08 versammelten sich diverse mutige Freestyle Kajaker auf dem Gelände der GEHLA 08 in Chur. Hier hatte das Schweizer Militär eigenens anlässlich des Jubiläums der Messe einen Pool und eine Rampe errichtet. Dies nutzen die Freestyle Grischun Jungs um die Schweizer Meisterschaft auszutragen. 
Am späten Samstag Nachmittag machten sich die ersten Springer dank eines Hebekrans auf die 8 Meter Hohe Rampe, um die ersten Sprünge zu wagen.

Die harte Wasseroberfläche wurde dank eines Kompressors mit Luft aufgewühlt, so dass die meisten Landungen einigermassen weich waren.  
Die Regeln während des Wettkampfs waren einfach. Es gab 3 Judges, die die 3 Sprünge der Athleten nach Style, Landung und Schwierigkeit des Moves bewerteten, die 2 besten Sprünge zählten. Das Finale erreichten die 5 besten Jungs. 

In den Vorläufen sah man sehr spektakuläre Moves, wie Andrea Zarns Triple Airscrew 180 und Jann Bachmanns Backloop, aber auch Flüge mit viel Style. Darunter sicher ein Highlight war der Supermann Flug von Silvan Müller. Man braucht wohl kaum zu erwähnen, dass der Mut der Jungs mit dem Finale belohnt wurde. Ebenfalls ins Finale schafften es Sandro Spreiter und Claudio Cavigelli. 
Das Finale startet gegen Abend, die Zuschauer versammelten sich und feuerten die Jungs lautstark an, daran konnte auch der Regenschauer nichts ändern.
Im Finale wurde sehr hoch gepokert und Claudio sicherte sich mit seinem Double Kickflip 360 den inoffiziellen Schweizer Meistertitel, nur knapp dahinter platzierte sich Andrea Zarn. Auf dem 3 Platz landetete Silvan, der nicht ganz so Style-Flüge zeigte wie in den Vorläufen.
Preise für die Überflieger waren Rundflüge mit dem Superpuma (grösster Armeehelikopter der Schweiz). Also Jungs viel Spass beim Fliegen und danka an alle, die sich getraut haben die Rampe runterzurutschen. Ebenso an die Organisation, Corsin für die Super Musik und an das Pontonierbatallion 26 für den Aufbau der Rampe.


Silvan Müller alias Superman

Corsin 

Andrea Zarn beim Tripple Airscrew


Jann

Alle Fotos Steffi Blockwitz www.nordlichfoto.de